Aktuelles im Museum und im Verein Museum Nierstein





 

Das Paläontologische Museum
bleibt während des Winzerfestes am Sonntag,
dem 04.08.2019,
geschlossen!
Wir erwarten Sie gerne wieder an den Folgesonntagen zwischen 11:00 und 16:00 Uhr!






 



Arnulf Stapf ist von uns gegangen!


Der „Vater“ des Niersteiner Paläontologischen Museums, Arnulf Stapf, ist im Alter von 84 Jahren verstorben.

Er begründete die weltbekannte Fossilien-Sammlung, die im alten Rathaus am Marktplatz präsentiert wird. Über 2.000 Fossilien aus unterschiedlichen Epochen haben der Amateurpaläontologe und sein Sohn Harald Stapf dort zusammen getragen und ausgestellt. Die Lücke, die Arnulf Stapfs Tod gerissen hat, wird nur schwer zu schließen sein, aber er hinterlässt seine Lebensleistung, nämlich die Fossilien-Sammlung, für die er den Grundstein gelegt hat, die er mit seinem Sohn Harald immer weiter aufgebaut hat und deren Erweiterung, Pflege und Erhalt er in Haralds Hände gelegt hat. 1978 wurde die große Leistung von Arnulf Stapf mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt. Auch in die Annalen der Paläontologie ging Arnulf Stapf ein: Nach ihm sind eine fossile Muschel (Chlamys stapfi) aus dem Oligozän und die älteste Eintagsfliege (Misthodotes stapfi) benannt. Letztere erhielt nach einer späteren wissenschaftlichen Neubestimmung den Namen Arnulfias Stapfi. Paläontologen aus aller Herren Länder sind oft zu Gast und nutzen die exzellente Sammlung für Diplom- und Doktorarbeiten. Dem Laien aber liefert die Sammlung eine überraschend vielseitige, wissenschaftlich exakte, dabei aber verständliche und unterhaltsame Sicht auf die Lebenswelt unseres Planeten in vergangenen Epochen. Den Besucher erfreuen und belehren ist eine alte pädagogische Museumsregel. Arnulf Stapf hat von Anfang an darauf geachtet, dass sie befolgt wird. Der Paläontologe Professor Manfred Barthel aus Berlin, Freund der Familie Stapf, schrieb einst: „Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich in einer hinteren Ecke der Ausstellungsräume fachlich arbeiten wollte, aber bald gespannt Arnulf Stapf zuhörte, wie er seine Gäste belehrte und erfreute - jedes Mal anders. Dies ist eine besondere Gabe, die nicht jeder Museumsmitarbeiter hat. Ich muss neidvoll zugeben, dass man für solche Fähigkeiten offenbar etwas braucht, was in Berlin fehlt, nämlich das Gefühl von Leichtigkeit, Wohlfahrt und Behagen, welches über Weinländern in der Luft zu schweben scheint“ - so, frei nach Goethe, der renommierte Wissenschaftler. Arnulf Stapf war von diesem Gefühl geprägt und zog die Menschen schnell in seinen Bann. Er freute sich, wenn er für seine Arbeit gelobt wurde, aber er kam nie auf die Idee, damit zu prahlen. Eines zeichnete Arnulf Stapf besonders aus, nämlich seine Spürnase für Fossilien. Dort wo andere, auch Spezialisten, nichts erkennen konnten, schien Stapf unter die Erde blicken zu können. Diese Eigenschaft hatte er sich bis ins hohe Alter erhalten, auch wenn er nur noch selten Spaten oder Schaufel in die Hand nahm. Denjenigen, die meinen, er habe halt viel Glück gehabt im Leben, kann nur geantwortet werden: „Ja, das mag sein, aber es war immer das Glück des Tüchtigen.“
Stadtbürgermeister Thomas Günther würdigt das Schaffen und Wirken Stapfs: „Mit Arnulf Stapf haben wir eine engagierte Persönlichkeit verloren, die sich uneigennützig und zielstrebig für die Belange unserer Stadt eingesetzt hat. Er war eine lebende Institution in Nierstein, und ein aufrichtiger Mensch. Der Ruf des Museums, welches heute von seinem Sohn Harald geleitet wird, machte Nierstein weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Arnulf Stapf wurde 1998 in den Kreis der Weinschöffen aufgenommen und 2013 mit dem Titel „Mann des Jahres“ der Stadt geehrt. Die Stadt Nierstein verliert mit Arnulf Stapf einen guten Freund und einen treuen Wegbegleiter. Wir werden sein Andenken immer in Ehren halten.“







"Dein Tag für Afrika"
Die Schülerin Lucie Morch leistet ihren Tag
im Paläontologischen Museum Nierstein .


Bericht: Allgemeine Zeitung

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47 Vitrinen in einem Wisch (Allgemeine Zeitung, 16.06.2017)



"75 Niersteiner Orte, die Geschichte(n) erzählen" - auch wir haben einen Beitrag für den neuen Orts(ver)führer des Niersteiner Geschichtsvereins verfasst .


Bericht: Allgemeine Zeitung

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Für jedes Niersteiner Jahr ein Cent (Allgemeine Zeitung, 22.11.2016)

Dieses 160 Seiten umfassende Werk wird ab Mai für den Jubiläumspreis von 12,75 Euro (also ein Cent für jedes Niersteiner Jahr) zu erhalten sein.



Es hätte schlimmer kommen können, doch trotz Wolken, Gewitter und Regen wurde das vierte Niersteiner Museumsfest ein Erfolg.


Bericht: Allgemeine Zeitung

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Der Schatz im Sandhaufen (Allgemeine Zeitung, 27.06.2016)

Allen an der Vorbereitung und der Durchführung Beteiligten gilt unser herzlichster Dank.



Ein riesiger Haifischzahn aus dem Dachfirst - eine interessante und kuriose Bereicherung der Fossiliensammlung !!!


Bericht: Allgemeine Zeitung

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Gau-Bickelheimer Dachdecker findet besonders großen Haifischzahn (Allgemeine Zeitung, 11.06.2016)

Unser herzlicher Dank gilt dem Finder Torsten Becker aus Gau-Bickelheim, der seinen Fund großzügigerweise der
Sammlung Stapf überließ.



„Ich weiß, dass das Fossil in gute Hände kommt, deshalb konnte ich mich guten Gewissens von ihm trennen“, sagt „Hemitrichas stapfis“ bisheriger Besitzer Harald Stapf, Leiter des Paläontologischen Museums in Nierstein.


Bericht: Allgemeine Zeitung

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Fossil „Hemitrichas stapfi“ schmückt neues Heimatmuseum in Dexheim (Allgemeine Zeitung, 13.05.2016)

Nach 25 Millionen Jahren noch einmal umzuziehen, ist auch für einen kleinen Fisch eine große Sache.
Aber von Nierstein nach Dexheim ist es ja nicht weit, und außerdem geht es quasi nach Hause für den Ährenfisch
„Hemitrichas stapfi“. Seine alte, neue Heimat liegt in einer Glasvitrine im zweiten Stock des Torhauses in der
Schlossstraße, als Herzstück des neuen Dexheimer Heimatmuseums.



Eine tolle Bereicherung der Fossiliensammlung - ein "gewaltiger", kompletter Saurierschädel mit einem Durchmesser von 1,5mm!!!


Bericht: Allgemeine Zeitung

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Sechs Millimeter: Der kleinste Saurier (Allgemeine Zeitung, 14.11.2015)

Offensichtlich erregte der Fund mehr Aufsehen als anfänglich zu erwarten war, denn die Bild-Zeitung veröffentlichte am 16.11.2015 ebenfalls einen Artikel mit Fotos zu diesem Thema und auch in den Fernsehnachrichten von HR wurde der kleine Saurier vorgestellt.



Ein Dankeschön aus Frankreich/Niersteiner Museum erhält Piktogramm des Ur-Lurches


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den gesamten Artikel können sie hier lesen:

Ein Dankeschön aus Frankreich (Allgemeine Zeitung, 06.11.2014)



Rätsel um fünffingrigen Ur-Lurch gelüftet


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den gesamten Artikel können sie hier lesen:

Rätsel um fünffingrigen Ur-Lurch gelüftet: Museums- Maskottchen spielt wichtige Rolle in Berliner Studie (Allgemeine Zeitung, 02.10.2014)



„Montagsmaler“ aus Hessen im Paläontologischen Museum Nierstein


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den gesamten Artikel können sie hier lesen:

Projekt im Paläontologischen Museum Nierstein mit „Montagsmalern“ aus Hessen (Allgemeine Zeitung, 02.09.2014)



Studenten aus München zu Gast im Niersteiner Museum


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den gesamten Artikel können sie hier lesen:

Studenten aus München zu Gast im Niersteiner Museum (Allgemeine Zeitung, 12.06.2014)



Die ältesten Käfer der Welt entdeckt/Großes Echo in Presse und Internet


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den gesamten Artikel können sie hier lesen:

297 Millionen Jahre alt - Älteste bekannte Käfer-Fossile in Niedermoschel entdeckt (Allgemeine Zeitung, 12.03.2014)



Niersteiner Museum präsentiert ein urzeitliches Überraschungsei


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

Niersteiner Museum präsentiert ein urzeitliches Überraschungsei (Allgemeine Zeitung, 10.12.2013)



Für eine lebendige Fossilienschau


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

Für eine lebendige Fossilienschau (Allgemeine Zeitung, 07.11.2013)



Arnulf und Harald Stapf blicken auf lange Karriere als Hobby-Fossiliensammler zurück / Viele unbekannte Arten entdeckt


Bericht: Allgemeine Zeitung

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Prominentester Beleg ist Eintagsfliege (Allgemeine Zeitung, 17.10.2013)



Feingefühl und Geduld / Im Erdgeschoss werden die Funde bearbeitet


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

Feingefühl und Geduld (Allgemeine Zeitung, 14.10.2013)



Arnulf und Harald Stapf sind das ganze Jahr über unterwegs zu Ausgrabungsstellen


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

Arnulf und Harald Stapf sind das ganze Jahr über unterwegs zu Ausgrabungsstellen (Allgemeine Zeitung, 08.10.2013)



40 Jahre Paläontologisches Museum: Akademischer Feier in Nierstein


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

40 Jahre Paläontologisches Museum: Akademischer Feier in Nierstein (Allgemeine Zeitung, 30.09.2013)



Urzeitliche Schätze statt Rhein-Gold / Gründer Arnulf Stapf ist seit der Kindheit leidenschaftlicher Fossiliensammler


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

Urzeitliche Schätze statt Rhein-Gold (Allgemeine Zeitung, 28.09.2013)



Anerkennung aus Fernost / Professor Shuzong Shen aus Nanjing ist begeistert:


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

Anerkennung aus Fernost (Allgemeine Zeitung, 18.09.2013)



Lohn für 40 Jahre gute Arbeit / Niersteiner Fossiliensammler freuen sich über Erwähnung in wissenschaftlichem Lehrbuch


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

Lohn für 40 Jahre gute Arbeit (Allgemeine Zeitung, 10.08.2013)



Niersteiner Museumsleiter möchte nicht in geplanten Neubau Am Schlosspark umziehen


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

Niersteiner Museumsleiter möchte nicht in geplanten Neubau Am Schlosspark umziehen (Allgemeine Zeitung, 22.02.2013)



Ur-Lurch auf die Finger geschaut


Bericht: Allgemeine Zeitung

Den Gesamten Artikel können sie hier lesen:

Ur-Lurch auf die Finger geschaut (Allgemeine Zeitung, 18.12.2012)



Sensationsfunde aus den Ablagerungen des Ur-Rheins


Dank der Familie Gaul in Sprendlingen (Besitzer einer ehemaligen Sandgrube) konnten in den 80er Jahren mehrere Grabungen vom Museum Nierstein in Ur-Rhein-Ablagerungen vorgenommen werden. Unter den Funden befinden sich neben Elefanten- und Nashornzähne auch zwei Geweihstücke von Hirschen sowie verkieselte Hölzer, die nun von Wissenschaftlern der Universität Tübingen und vom Forschungsinstitut Senckenberg untersucht wurden. Aufgrund der Ergebnisse dieser Untersuchungen wurde das Alter der Rhein-Ablagerungen von 10 Millionen Jahre auf 15 Millionen Jahre korrigiert.

Hier ein Link zu einem Presseartikel dazu:

Rhein älter als gedacht - Funde aus Sprendlinger Sandgrube führen zu neuer Datierung (Allgemeine Zeitung, 18.05.2012)

 
Fotos: Museum Nierstein

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